03. August 2021

Impfstoffverfall ist ein gesellschaftspolitisches Armutszeugnis

 

Aus Sicht der saarländischen Linken ist der Haltbarkeitsverfall von 6.000 Dosen des Covid-19-Impfstoffs vom Herstellers AstraZeneca ein gesellschaftspolitisches Armutszeugnis erster Güte. „Während in vielen Ländern der Welt Corona-Impfstoffe absolute Mangelware sind, dort Menschen erkranken und sterben, werfen wir tausende Impfdosen in den Müll. Dabei war es seit April/Mai absehbar, dass dieser Impfstoff von vielen Menschen auf Grund negativer öffentlicher Berichterstattung eher abgelehnt wird. Spätestens im Mai hätte die Landesregierung reagieren müssen und diese Medikamente dem Bund für eine andere Verwendung anbieten müssen. Dies versäumt zu haben ist ein schwerwiegender Mangel der Landesregierung“, so Lutze, Landesvorsitzender der Saar-Linken.
Lutze weiter: „Zu kritisieren ist auch die öffentlichen Debatten um die Wirksamkeit und mögliche Nebenwirkungen dieser Impfstoffe. Gerade bei AstraZeneca wurde die Wirksamkeit erst hochgejubelt und dann vollkommen in Abrede gestellt. Fast alle Medikamente haben Nebenwirkungen. Hier hat man aber den Eindruck, dass bewusst ein Hersteller ins Abseits geschrieben wurde, damit andere Hersteller ihren Gewinn maximieren können. Mit Gesundheitspolitik und einem rationalen Umgang des Geldes der Versicherten und der Steuerzahler hat so etwas wenig gemein.“

Ps: Thomas Lutze ist Risikopatient und hat als Erstimpfung AstraZenica und als Zweitimpfung Moderna erhalten. Diese Aufteilung führt zu einer besonders hohen Schutzwirkung.

 

 

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