11. September 2020

DIE LINKE: Das Saarland ist letzter beim ÖPNV

 

Anlässlich der Veröffentlichung der PKW-Zulassungszahlen erklärt Thomas Lutze, Landesvorsitzender der Saar-Linken: „Das Saarland ist bundesweiter Rekordinhaber bei der Zulassung von PKW pro 1.000 Einwohner/innen. Das bedeutet im Umkehrschluss: Die meisten Saarländerinnen und Saarländer sind auf ihr Auto angewiesen. Und dies bedeutet wiederum: Das Angebot beim ÖPNV ist nirgendwo so unattraktiv wie an der Saar.“

Lutze weiter: „Die GroKo aus CDU und SPD macht eine Verkehrspolitik aus der Windschutzscheibenperspektive. Zuerst kommt das Auto, dann kommt lange nichts und dann irgendwann Bus, Bahn und Fahrrad. Der ÖPNV ist für die politisch Verantwortlichen lediglich ein notwendiges Übel, was man eben anbieten muss.“

DIE LINKE. Saar fordert einen grundsätzlichen Wandel in der Verkehrspolitik. Dazu gehört, dass der SaarVV von einem Tarifverbund zu einem echten Verkehrsverbund umgewandelt wird. Das bedeutet, ein Verkehrsbetrieb für das ganze Land. „Des Weiteren bedarf es günstigerer Fahrpreise. Gemessen an den Entfernungen ist der Saar-ÖPNV bundesweit einer der teuersten Verkehrsverbünde. Monatskarten dürften landesweit maximal 40 Euro kosten. Und auch über die Bahnstreckenreaktivierungen darf nicht nur geredet werden, Handeln muss auf der Tagesordnung stehen. Der Bahnverkehrs muss auch flächendeckend und grenzüberschreitend angeboten werden und nicht nur auf drei bis vier Hauptstrecken“, so Lutze abschließend.

 

 

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