04. Mai 2021

Solidarität mit dem GdP Frauen - DGB muss sich im GdP-Streit vermittelnd einschalten

 

Die Frauenarbeitsgemeinschaft LISA der saarländischen Linken, fordert den DGB Saarland auf, sich vermittelnd in den Streit zwischen GdP-Chef David Maaß und der Frauenbeauftragten Vera Koch einzuschalten: „Es kann und darf nicht sein, wenn der stellvertretende Bezirksvorsitzende DGB Rheinland-Pfalz / Saarland, Eugen Roth und dessen designierte Nachfolgerin Bettina Altesleben (beide SPD) es zulassen, dass sich Repräsentanten einer DGB-Mitgliedsgewerkschaft GdP öffentlich eine lange Zeit streiten. Das schadet dem Ruf aller Gewerkschaften des DGB. Gerade der ehemalige Polizist und Landtagsabgeordneter Eugen Roth mit seiner Erfahrung sollte bestens wissen, dass den Kopf in den Sand zu stecken wenig hilfreich ist“, so Gabriele Ungers, Sprecherin der Landesarbeitsgewerkschaft LISA - LINKE Frauen.

Ungers weiter „Bettina Altesleben hätte schon längst vermittelnd eingreifen können, es ist nicht nur eine Angelegenheit der GdP. Viele Frauen in den DGB-Gewerkschaften sind enttäuscht, dass ausgerechnet die Kollegin Altesleben sich nicht in diesen Streit vermittelnd einbringt, der durch die Berichterstattung im SPIEGEL nun sogar bundesweite Aufmerksamkeit genießt und bei der der GdP-Landesvorsitzende wenig schmeichelhaft geschildert wurde.“ Zurecht fragen die Medien, ob sich ihre Rollen in der Gewerkschaft und innerhalb einer Behörde immer trennscharf auseinanderhalten lassen. Wie werden Facebook-Äußerungen gewertet? Der Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei im Saarland, David Maaß, war in Facebook auch schon aufgefallen, nur dass er die Solidarität der Kolleg:innen hatte.

Der DGB forderte anlässlich des 1. Mai 2021: „Solidarität ist Zukunft“. Die LAG LISA vermisst die Solidarität der Frauen aus den Gewerkschaften und dem DGB Saar. „Frauen aus dem DGB Saar sollten sich vermittelnd einschalten und sich mit der Frauenbeauftragten der Polizei, Vera Koch, die offensichtlich von männlichen Kollegen gemobbt wird, unterstützend solidarisieren. Somit bereitet man dem ungleichem Geschlechterkampf ein Ende.“ stellt die LINKE Frauenarbeitsgemeinschaft abschließend fest.

 

 

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